! Krypto-Trojaner „Locky“ erreicht Österreich und verbreitet sich rasend schnell !

Locky-Warnung
Bei "Locky" handelt es sich um einen professionellen Trojaner (Erpresservirus) bzw. um eine sogenannte Ransomeware. Der Trojaner verbreitet sich sehr schnell. Laut britischen Sicherheitsexperten wurden alleine nur in Deutschland bis zu 5.000 neue Infektionen in einer Stunde gemessen. Leider hat das neue Super Virus seit Februar 2016 auch Österreich erreicht. Die Infizierung geschieht in der Regel über Spam- Mails, in denen ein Word- oder Excel-Dokument enthalten ist. Öffnet man dieses Dokument, findet man nur einen kryptischen Text mit einem einzigen leserlichen Hinweis: "Können Sie den Text nicht lesen, sollten Sie die Makros in Word oder Excel aktivieren." Genau hiermit öffnen Sie dem Trojaner jedoch Tür und Tor, sofern die Makros nicht schon zuvor aktiviert waren. Das schädliche Dokument bringt ein Makro mit, das den Trojaner mit dem Dateinamen "ladybi.exe" herunterlädt und sämtliche Daten verschlüsselt.

Derzeit KEINE Möglichkeit den Locky-Virus zu entfernen!
Leider gibt es aktuell noch keine Möglichkeit, den Locky-Virus einfach zu entfernen um wieder auf die Daten zuzugreifen. Ob solch eine Möglichkeit in Zukunft verfügbar sein wird, ist ungewiss, jedoch auch nicht allzu wahrscheinlich. Sollte sich Locky weiterhin so rasant ausbreiten, gibt es allerdings Hoffnung, dass sich Experten mit einer Lösung beschäftigen.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik rät, auf keinen Fall auf die Lösegeld-forderungen einzugehen, sondern Anzeige zu erstatten. In vielen Fällen würden auch nach einer Zahlung die Daten nicht wieder entschlüsselt.
Mittlerweile erkennen die meisten Anti-Viren Programme den Trojaner, entfernen kann ihn jedoch keiner. Haben Sie ein Backup Ihrer Dateien, sollten Sie Windows komplett neu installieren. Eine Systemwiederherstellung hilft leider nicht. Da sich Locky auch über das Netzwerk verbreitet, sollten Sie alle anderen Computer und Netzlaufwerke vom Heimnetz trennen und erst nach der Bereinigung des infizierten Computers wieder verbinden. Alternativ können Sie natürlich auch den infizierten Computer vom Netzwerk nehmen.
Befinden sich auf Ihrem infizierten Computer wichtige Daten, von denen Sie kein Backup haben, bleiben Ihnen derzeit nur zwei Optionen: Sie verzichten auf ihre Daten oder Sie nutzen den Computer für einige Wochen nicht und hoffen auf die Veröffentlichung einer Lösung.
Schutz vor Locky
Um der Gefahr so gut wie möglich aus dem Weg zu gehen, ist es wichtig, ein aktuelles Antiviren-Programm zu verwenden, sein Betriebssystem und den Browser auf dem neuesten Stand zu halten und E-Mail-Anhänge nur von vertrauenswürdigen Quellen zu öffnen.
Kontakt und weitere Information:
DIMAWEB-Network Solutions e.U. | 2601 Eggendorf, SMT
Management: Hr. Dieter Schweighofer und Fr. Alexandra Soukup
Tel: +43(0)676/68 60 450 | E-Mail: office@dimaweb.at | Web: www.dimaweb.at


14.06.2016  | Quelle: Netzwelt, oe24 und Eigene

Gründung des neuen Tochterunternehmens „DIMAWEB-Secure“

DIMAWEB  hat ein neues Tochterunternehmen gegründet. Die DIMAWEB-Secure umfasst und koordiniert sämtliche Security-Services sowie Sicherheitskonzepte und Aufgaben im Schutz- und Überwachungsbereich.

Geschäftsführer des neuen Tochterunternehmens ist seit dem 26. August 2015 Herr Martin Seitz.
DIMAWEB-Secure
DIMAWEB-Secure
Durch die Gründung von DIMAWEB-Secure wird das Ziel verfolgt, alle im Überwachungsbereich angesiedelten Dienstleistungen zusammenzuführen. Zu diesen Dienstleistungen zählen neben dem biometrischen Sicherheitsaspekt die Erstellung und Definition individueller Sicherheitskonzepte mit Analyse möglicher Angriffs- und Schadenszenarien mit Biometrie, Bestimmung, Analyse, Bewertung, Festlegung, Planung und Umsetzung. Als weiterer Baustein für kompetente und nachhaltige Sicherheitslösungen wurde der Personen- und Objektschutz aufgenommen.
DIMAWEB-Secure begann am 26. August 2015 mit dem operativen Betrieb und wird als eigenständiges Unternehmen durch den Geschäftsführer Herrn Martin Seitz geleitet.
„Durch die Gründung des Tochterunternehmens DIMAWEB-Secure wurde ein wichtiger, strategischer  Schritt für eine umfassende Etablierung auf dem internationalen Sicherheitsmarkt durchgeführt.“ erklärt das Management des Mutterunternehmens DIMAWEB-Network Solutions.

Die neue Website von DIMAWEB-Secure ist unter www.dimaweb-secure.at ersichtlich.

Kontakt und weitere Information:
DIMAWEB-Secure e.U. | 2601 Sollenau
Management: Hr. Martin Seitz | Tel: +43 (0) 699/128 60 646

E-Mail: martin.seitz@dimaweb.at | Web: www.dimaweb-secure.at

04.09.2015 | Quelle: Eigene

Venenbiometrie auch für Eigenheime - Die Hand ist der Schlüssel

"Wer kennt die Situation nicht: Man steht vor der eigenen Haustüre und sucht seinen Schlüssel."

Biometrische Zutrittssysteme haben den Vorteil, dass ein Identifikationsmerkmal des eigenen Körpers genutzt wird und man den "Schlüssel" somit immer bei sich trägt. Biometrische Systeme verzeichnen seit einiger Zeit auch im Wohnbau eine steigende Nachfrage. Die neue Technologie, der Handvenenscanner, löst den Fingerprintsensor als Standardlösung für biometrische Zutrittssysteme ab.
Handvenenscan
Das Handvenenmuster ist ein ebenso eindeutiges Identifikationsmerkmal wie der Fingerabdruck, ist jedoch wesentlich sicherer bezüglich falscher Akzeptanz und Rückweisung.
Die Anwendung ist eleganter und hygienischer. Anstatt den Finger in ein Sensorkästchen zu stecken, braucht man nur kurz die Hand vor den Venensensor zu halten.
Da wir unsere Fingerabdrücke überall hinterlassen, ist es vergleichsweise einfach, mit geeigneten Hilfsmitteln einen Fingerprint zu fälschen. Bei den Handvenen ist dies unverhältnismäßig viel aufwendiger, wenn nicht gar unmöglich. Außerdem muss das Gewebe der Hand durchblutet sein, sonst funktioniert der Venenscanner nicht. Die Sensortechnologie macht sich das sauerstoffarme Blut in den Venen zunutze, das die vom Modul ausgesendete Infrarotstrahlung absorbiert.
Der Scanner erkennt die Handvenen im entsprechenden Wellenbereich als dunkle Linien. Das erkannte Vektormuster wird anschließend mit den hinterlegten Mustern verglichen und das zugehörige Personenprofil freigegeben.
Interessante Einbindungsmöglichkeiten im Smart Home
Natürlich können in einem Smart Home auch beliebige andere Funktionen über den Handvenenleser geschaltet werden, z. B. das Deaktivieren der Alarmanlage oder das Aufrufen einer individuellen Willkommensszene. Interessante Anwendungen ergeben sich auch daraus, dass einer Person mit einem bestimmten Handmuster nur zu einem bestimmten Zeitfenster Einlass gewährt werden kann, etwa einer Reinigungskraft. Der größte Vorteil aber ist die Einfachheit in der Anwendung.
Verlorene Schlüssel gehören definitiv der Vergangenheit an!
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Mai 2015 | Quelle: Artikel Hauseigentümer – Ausgabe Nr. 8 (BAUEN&WOHNEN)

Flughafen Wien-Schwechat: Ab Mitte Juni Handvenenscans für sensible Bereiche – Maßnahme war schon länger geplant.


Biometrische Handvenenscans
Die Zutrittskontrolle zum Sicherheitsbereich des Flughafens Schwechat wird verschärft. Ab 15.Juni können mehrere tausend Mitarbeiter nur noch mittels Handvenenscan in den sensiblen Bereich gelangen.

Dabei, so heißt es vom Flughafen, handelt es sich allerdings nicht um eine Reaktion auf die jüngsten Vorfälle – offenbar haben Mitarbeiter privater Sicherheitsdienste Zutrittskarten missbraucht und Flüchtlinge an Kontrollen vorbei in Flugzeuge geschleust. „Das System ist seit einem Jahr technisch eingerichtet“, sagt Flughafensprecher Peter Kleemann. Seit dieser Zeit würden bereits die biometrischen Daten der betreffenden Mitarbeiter erfasst.

Betroffen sind neben den Flughafenbediensteten auch Mitarbeiter von Fluglinien, Lokalen und Shops im Duty-free-Bereich und Reinigungspersonal.

Sie müssen zusätzlich zu den biometrischen Eingangskontrollen auch weiter die Sicherheitskontrolle passieren, bei der nach möglicherweise gefährlichen oder verbotenen Gegenständen gescannt wird. Da nun auch alle datenschutzrechtlichen Bedingungen für die biometrische Kontrolle erfüllt seien, könne die Anlage mit 15.Juni in Betrieb gehen – dieses Datum sei laut Kleemann schon vorher festgestanden. Die Kosten belaufen sich nach Angaben des Flughafens auf etwa eine Million Euro.


Pressekontakt: DIMAWEB-Network Solutions e.U. | 2601 Eggendorf, SMT
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27.05.2015  | Quelle: Die Presse

Biometrie - Venen-Scanner schlägt Iris-Messung

Biometrische Zugangstechnologien wie Iris-Scanner, Fingerprint oder Gesichtserkennung zählen längst zum Grundinventar von Unternehmen und halten zunehmend auch in Consumer-Produkten wie Notebooks, Smartphones oder Tablets Einzug. Der japanische Technologiekonzern Fujitsu will den Markt nun mit einer noch sichereren Lösung, einem Hand-Venenscanner aufmischen.

Biometrische Sicherheitstechnik
Bereits seit einigen Jahren in Ländern wie Japan, Brasilien, aber auch der Türkei, USA und der Schweiz im Einsatz, könnte die auf den Namen PalmSecure getaufte Lösung auch in Österreich und Deutschland in Zukunft verstärkt zum Einsatz kommen.

Dabei handelt es sich um einen Sensor, der die Handfläche mittels Nahinfrarot und Kamera scannt.

Indem das sauerstoffreduzierte Blut der Venen die Infrarotstrahlung absorbiert, kann ein detailliertes Muster aus mehr als fünf Millionen Punkten der Venenstruktur erstellt werden. Die Chance für einen nicht berechtigten Zugang liegt bei eins zu zehn Millionen.

Sicherste Biometrie-Lösung
„Ein aus der Handfläche erzeugtes Venenmuster ist im Vergleich zur Iris, dem bisher sichersten Merkmal in der Biometrie, noch einmal um den Faktor zehn genauer, Fingerprint-Technologien sind sogar 100 mal ungenauer“, erklärt Heinz Bosshard von Fujitsu. Ist das Venen-Muster einmal (verschlüsselt) hinterlegt, kann es altersunabhängig verwendet werden. Nur bei Kindern bis zum Jugendlichen-Alter verändert sich das Muster im Laufe des Lebens noch.

Die Genauigkeit bei einem Iris-Scan ist mit einer Fehlerquote (False Acceptance Rate) von eins zu einer Million ebenfalls sehr hoch. Anders als bei der Venen-Methode lassen sich über Iris-Scans aber Rückschlüsse auf gewisse Krankheiten ziehen. Beim Fingerprint – eine mittlerweile recht kostengünstig umsetzbare Alternative – liegt die Fehlerquote bei eins zu Einhunderttausend. Für Hochsicherheits-Szenarien kommt man mittlerweile aber von der Technologie ab, da ein Abdruck mittels Klebstreifen und anderen Hilfsmitteln tatsächlich kopiert werden kann. Einige Menschen, deren Hautoberfläche etwa durch schwere körperliche Arbeit, beschädigt ist, sind von der Technologie zudem ausgenommen.

Psychologische Hürden
Das größte Hindernis bei beiden Technologien sei aber immer noch psychologischer Natur, erklärt Bosshard. „Das Scannen-Lassen der eigenen Augen ist für viele eine natürliche Hürde. Beim Fingerabdruck ist es ebenfalls so, dass man diesen eigentlich nicht hergeben will, da dieser Vorgang jahrzehntelang immer wieder mit kriminellen Vorgängen in Verbindung gebracht wurde“, sagt Bosshard. Bei der PalmSecure-Lösung sei die Hemmschwelle hingegen viel geringer, da diese berührungslos funktioniere. Im Vergleich zu Fingerprint-Lösungen sei der Venenscan dadurch auch hygienischer, was gerade in Umgebungen wie Krankenhäusern, Kantinen oder Restaurant-Ketten eine Rolle spiele.

Durch die Art, wie das Muster verschlüsselt gespeichert wird, sind laut Fujitsu keinerlei Rückschlüsse auf die Identität des Users möglich. Da jede Scan-Lösung mit einem anderen Schlüssel, den nicht einmal Fujitsu kennt, betrieben wird, können so auch keine Daten zusammengeführt werden, etwa wenn eine Person an verschiedenen Stellen ihr Venenmuster hinterlässt. „In den vergangenen sieben Jahren, seit die Technologie auf dem Markt ist, konnte sie in keinem Fall geknackt werden. Zum Vergleich: Bei manchen Fingerprint-Lösungen schaffen das Studenten innerhalb von drei Stunden“, so Bosshard.

Vielfältiges Anwendungsgebiet
Durch die einfache und unkomplizierte Anwendung ist PalmSecure laut Fujitsu keineswegs nur auf Hochsicherheits-Szenarien beschränkt. Bereits jetzt kommt die Lösung etwa zur Zeiterfassung in McDonalds-Filialen in Malaysia, in einer Schulkantine in den USA und als Bankomaten-Lösung in Brasilien und Japan zum Einsatz. Aber auch auf Flughäfen oder für das kontaktlose Bezahlen ist die Lösung bereits im Einsatz. Fujitsu zufolge greifen bereits 30 Millionen Nutzer weltweit auf die Lösung zurück.

Ob die biometrische Lösung in Zukunft auch in den Consumer-Markt – etwa auf Tablets und Smartphones – Einzug hält, traut sich Bosshard im Gespräch mit der futurezone nicht vorherzusagen. Als großes Manko gilt neben den Herausforderungen bei der noch stärker notwendigen Miniaturisierung auch der Preis. So fallen für den Kauf einer entsprechenden Lösung zwischen 180 bis 250 Euro an. „Auf unter 150 Euro wird man für den Sensor nicht so schnell kommen“, meint Bosshard. Smartphone-Hersteller hätten aber bereits großes Interesse für die Lösung bekundigt, so der Sicherheitsexperte.

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18.03.2015, | Quelle: futurezone.at