Venenbiometrie auch für Eigenheime - Die Hand ist der Schlüssel

"Wer kennt die Situation nicht: Man steht vor der eigenen Haustüre und sucht seinen Schlüssel."

Biometrische Zutrittssysteme haben den Vorteil, dass ein Identifikationsmerkmal des eigenen Körpers genutzt wird und man den "Schlüssel" somit immer bei sich trägt. Biometrische Systeme verzeichnen seit einiger Zeit auch im Wohnbau eine steigende Nachfrage. Die neue Technologie, der Handvenenscanner, löst den Fingerprintsensor als Standardlösung für biometrische Zutrittssysteme ab.
Handvenenscan
Das Handvenenmuster ist ein ebenso eindeutiges Identifikationsmerkmal wie der Fingerabdruck, ist jedoch wesentlich sicherer bezüglich falscher Akzeptanz und Rückweisung.
Die Anwendung ist eleganter und hygienischer. Anstatt den Finger in ein Sensorkästchen zu stecken, braucht man nur kurz die Hand vor den Venensensor zu halten.
Da wir unsere Fingerabdrücke überall hinterlassen, ist es vergleichsweise einfach, mit geeigneten Hilfsmitteln einen Fingerprint zu fälschen. Bei den Handvenen ist dies unverhältnismäßig viel aufwendiger, wenn nicht gar unmöglich. Außerdem muss das Gewebe der Hand durchblutet sein, sonst funktioniert der Venenscanner nicht. Die Sensortechnologie macht sich das sauerstoffarme Blut in den Venen zunutze, das die vom Modul ausgesendete Infrarotstrahlung absorbiert.
Der Scanner erkennt die Handvenen im entsprechenden Wellenbereich als dunkle Linien. Das erkannte Vektormuster wird anschließend mit den hinterlegten Mustern verglichen und das zugehörige Personenprofil freigegeben.
Interessante Einbindungsmöglichkeiten im Smart Home
Natürlich können in einem Smart Home auch beliebige andere Funktionen über den Handvenenleser geschaltet werden, z. B. das Deaktivieren der Alarmanlage oder das Aufrufen einer individuellen Willkommensszene. Interessante Anwendungen ergeben sich auch daraus, dass einer Person mit einem bestimmten Handmuster nur zu einem bestimmten Zeitfenster Einlass gewährt werden kann, etwa einer Reinigungskraft. Der größte Vorteil aber ist die Einfachheit in der Anwendung.
Verlorene Schlüssel gehören definitiv der Vergangenheit an!
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Mai 2015 | Quelle: Artikel Hauseigentümer – Ausgabe Nr. 8 (BAUEN&WOHNEN)